In der Europäischen Gemeinschaft (EU),
zu der sechs Olivenöl produzierende Mittelmeerländer gehören,
stehen rund 473 Millionen Olivenbäume.
800 Millionen sind es weltweit.
Das heißt , über die Hälfte aller
Olivenbäume wachsen im Raum der EU. Von der Weltolivenölproduktion
(weltweit durchschnittlich 1,7 bis 1,9 Millionen Tonnen) entfallen auf die
Staaten der EU rund 80% oder ca. 4/5.
Im Schnitt sind das 1,3 bis 1,6 Millionen Tonnen.
Davon entfallen im Durchschnitt : 35% auf Spanien, 34% auf Italien, 28% auf Griechenland, 2% auf Portugal und 1% auf Frankreich.
Auch auf der Verbraucherseite liegen die Mittelmeerstaaten
ganz vorne.
Die Griechen haben mit 20l pro Kopf und Jahr mit Abstand den höchsten
Verbrauch. Danach kommen die Italiener mit 12 l, Spanier mit 10 l, Portugal
mit 5 l, Frankreich mit 1 l.
Der pro Kopf-Verbrauch in Deutschland ist in den letzten Jahren kräftig
gestiegen und liegt bei 0,85 l (Österreich ca.
0,7 l, Schweiz ca. 1 l).
Es hat sich mittlerweile herum gesprochen, dass Olivenöl nicht nur mit seinem typischen Geschmack besticht, sondern auch ein rundherum gesundes Fett ist, bei dem man nicht immer sparen muss. Dabei spielt wohl einerseits der steigende Wunsch eine Rolle, naturbelassene und gesunde Lebensmittel zu verwenden, andererseits möchten viele, die Olivenöl während der Ferien am Mittelmeer kennen gelernt haben, den Geschmack auch am heimischen Herd schmecken.
| weiter |